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Neue Wege der Regionalentwicklung

Institut Arbeit und Technik begleitet das Modellvorhaben der Raumordnung „Lebendige Regionen – Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“.

Pressemitteilung vom 15.01.2016
Redaktion: Claudia Braczko

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördert seit Jahren in zahlreichen Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) die Erprobung und Umsetzung innovativer, raumordnerischer Handlungsansätze und Instrumente in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Das aktuelle „MORO Lebendige Regionen“ sucht nach neuen Wegen, um Regionen fit für die Zukunft zu machen. Unter Berücksichtigung der angespannten kommunalen Finanzlage wird erprobt, wie Regionen auch zukünftig lebendig, also attraktiv für Bewohner und Wirtschaft sein können. Hierzu werden Themen wie Daseinsvorsorge für die Menschen vor Ort, Infrastruktur, Wirtschaftsentwicklung und  Arbeitsplätze genauso modellhaft untersucht wie Fragen der Integration von Flüchtlingen und des Naturschutzes.

Mit der Durchführung und wissenschaftlichen Begleitung dieses umfangreichen Projektes hat das BBSR ein Projektkonsortium beauftragt. Die Forschungsassistenz des „MORO Lebendige Regionen“ übernimmt das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) gemeinsam mit der wissenschaftlichen Politikberatung SPRINT (Berlin). Sie begleitet die Modellregionen dabei, in zweijährigen Projekten vorhandene Konzepte und Strategien zusammenzuführen und integrierte Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu finden. Die wissenschaftliche Begleitforschung führt das IAT zusammen mit dem Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig durch; ihre Aufgabe ist die Analyse der finanziellen Ausgangslage und die Entwicklung von Zukunftsszenarien.

Vorgesehen sind vier Modellvorhabenrunden, in denen jeweils vier Modellregionen zeitlich versetzt mit dem Modellvorhaben starten. Es haben sich 26 Regionen für die Teilnahme als Modellregion beworben, die Auswahl läuft zurzeit. Am 9. und 10. Mai 2016 wird in Berlin eine Auftaktveranstaltung stattfinden, auf der sich auch die ersten Modellregionen vorstellen werden. Die Projektergebnisse und weitere Informationen finden sich unter

Projektinfo auf der Seite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Franz Flögel
Stefan Gärtner
Karin Weishaupt