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Strukturwandel gestalten – NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zeichnet IAT als „Ort des Fortschritts 2015“ aus

Feier mit Forschungs- und Entwicklungspartnern am 11. Dezember im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Pressemitteilung vom 25.11.2015
Redaktion: Claudia Braczko

Ganz im Zeichen des Strukturwandels steht eine Veranstaltung, zu der das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) am 11. Dezember anlässlich seiner Auszeichnung als „Ort des Fortschritts“ einlädt. Die NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, wird die Auszeichnung der drei NRW-Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau offiziell überbringen.

Das Institut Arbeit und Technik begleitet seit seiner Gründung 1989 den Strukturwandel mit zahlreichen Forschungsarbeiten und Projekten. Obwohl der Wandel an der Ruhr mit weniger sozialen Verwerfungen erfolgte als in anderen europäischen Regionen, gibt es nach wie vor massive wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen. „Hier – und nicht zuletzt im nördlichen Ruhrgebiet – finden sich Quartiere mit schlechten Zukunftsaussichten für junge Menschen und geringen Chancen der ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Teilhabe“, so IAT-Direktor Prof. Dr. Josef Hilbert. Das Institut will sich daher noch stärker als bisher dem Strukturwandel im Quartier, im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen widmen. Sozialer und institutioneller Wandel, Zivilgesellschaft, lokale und ethnische Ökonomien, Bildung, alternative Finanzinstrumente, ökonomische Teilhabe und Inklusion ebenso wie Gesundheit und Pflege vor Ort bilden dabei zentrale Themen.

Bei diesem Vorhaben setzt das IAT auf Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern. Die Auszeichnung als „Ort des Fortschritts“ wird deshalb auch zum Anlass genommen, die Zusammenarbeit am Standtort Gelsenkirchen mehr in den Fokus zu rücken.

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