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Seniorenwirtschaftsexpertise des IAT beim 20. Gerontologie-Weltkongress in Korea

Neue Impulse für ein gesundes und aktives Altern im digitalen Zeitalter

Pressemitteilung vom 24.06.2013
Redaktion: Claudia Braczko

Das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) baut seine Forschungskooperation mit Korea weiter aus. Beim „20th IAGG World Congress of Gerontology and Geriatrics” vom 23. bis 27. Juni in Seoul sind die Seniorenwirtschaftsexperten des IAT mit vier Beiträgen aus der aktuellen Forschungsarbeit vertreten. In Seoul vorgestellt werden die Vorträge von Peter Enste, der am IAT die Korea-Kooperation koordiniert. Der Kongress steht unter dem Leitthema „Digital Ageing: A New Horizon for Health Care and Active Ageing”, es werden rund 3800 Teilnehmer erwartet.

Im Beitrag von IAT-Direktor PD Dr. Josef Hilbert, Peter Enste und Sebastian Merkel vom IAT-Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität wird das Präventionsverhalten der älteren Generation in Deutschland untersucht. Mit dem Thema „Präventionsverhalten und soziale Ungleichheit“ auf Grundlage einer kohortenbasierten Studie befasst sich auch der Vortrag von Enste/ Merkel. Zusammen mit Prof. Dr. Yeung Ja Yang haben die Gelsenkirchener Wissenschaftler ein Konzept für eine „Sozial verantwortungsvolle Silber-Ökonomie“ erarbeitet, zudem wird ein Vergleich zwischen Deutschland und Korea vorgestellt.

Das IAT kooperiert seit mehreren Jahren mit der Kyungnam University in Changwon, Südkorea, um u.a. gemeinsam nach Lösungen für die bessere Verbreitung von technikunterstützten Assistenzsystemen im Bereich Wohnen und Gesundheit zu suchen. Dabei arbeiten die Wissenschaftler eng mit Dr. Yeung Ja Yang, Professorin im Fachbereich Social Welfare an der Kyungnam University und Research Fellow am IAT, zusammen. Sowohl in Deutschland als auch in Korea werden Produkte und Dienstleistungen, die den Erhalt der Selbstständigkeit von älteren Menschen in der eigenen Wohnung fördern, aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen. Die Kooperation in diesem Forschungsbereich soll weiter ausgebaut werden mit dem Austausch von Wissenschaftlern und der Konkretisierung gemeinsamer Forschungsprojekte.

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Peter Enste
Josef Hilbert
Sebastian Merkel