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Telemedizin-Services für den Gesundheitsstandort Haushalt

Verbundprojekt E-Health@Home entwickelte Geschäftsmodelle für ein selbstbestimmtes Leben in einer alternden Gesellschaft - Abschlusstagung 30. Juni Berlin

Pressemitteilung vom 09.06.2011
Redaktion: Claudia Braczko

Die Telemedizin eröffnet vielen Älteren die Möglichkeit, auch bei gesundheitlicher Beeinträchtigung im angestammten Zuhause zu bleiben. Die Fernüberwachung von Vitalparametern z.B. nach Herzinfarkten, individuelle Medikamentenversorgung und Kommunikation zwischen Arzt und Patient erfolgen mittels innovativer Informationstechnik-gestützter Dienste in den eigenen vier Wänden, sodass auch im Alter oder bei gesundheitlicher Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben im privaten Umfeld möglich bleibt. Beispiele aus der Praxis solcher innovativen Telemedizin-Services sowie die ihnen zugrunde liegenden Geschäftsmodelle und Informationstechnik werden am 30. Juni 2011 auf der Abschlusskonferenz des Projektverbundes E-Health@Home in Berlin vorgestellt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Das Projektteam E-Health@Home hat seit September 2008 an der Identifizierung, Entwicklung, Bewertung und auch Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle im Bereich E-Health und AAL (Ambient Assisted Living, zu Deutsch sinngemäß: altersgerechte Assistenzsysteme) gearbeitet. Die Ergebnisse des Projektverbundes werden auf der Tagung präsentiert und gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Projektverbund in seinem Schwerpunkt “Technologie und Dienstleistungen im demografischen Wandel” mit zwei Millionen Euro gefördert. Zu den Verbundpartnern gehören neben dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP/Universität Duisburg-Essen) als Koordinator das Institut Arbeit und Technik (IAT/FH Gelsenkirchen), das Fraunhofer Institut Software- und Systemtechnik (ISST/Dortmund), die T-Systems Business Services GmbH, die Hochschule Niederrhein (HSNR/Mönchengladbach), das Competence Center E-Commerce (CCEC/FU Berlin) und das Institut für Sicherheit im E-Business (ISEB/Ruhr-Universität Bochum).

 

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Wolfgang Paulus