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„ACHIEVE More“ – Synergien zwischen Gründungszentren und Clustern

Institut Arbeit und Technik bringt IKT-Kooperationspartner zusammen

Pressemitteilung vom 02.02.2010
Redaktion: Claudia Braczko

Obwohl Gründungszentren wie auch Cluster im Innovationsgeschehen eine wichtige Rolle spielen, werden die Potenziale von Kooperationen zwischen beiden bislang unterschätzt. Welche Synergien zwischen Clustern und Gründungsinitiativen bestehen und mit welchen Instrumenten eine produktive und effiziente Zusammenarbeit auf den Weg gebracht werden kann, ist Thema des 2-tägigen Workshops im Rahmen des EU-Projektes „ACHIEVE More“ am 23. und 24. Februar im Technologiepark Dortmund. Die Themenschwerpunkte bilden die bestehenden Beziehungen zwischen Clustern und Gründungszentren, Internationalisierung, Zugang zu Finanzen für Cluster und Unternehmen sowie Instrumente und Mechanismen zur Optimierung der Zusammenarbeit. Der Workshop richtet sich an Praktiker aus den Bereichen Clustermanagement, Wirtschaftsförderung und Gründungsförderung sowie interessierte Unternehmen.

Das dreijährige Kooperationsprojekt „ACHIEVE More“ bringt europaweit 50 Gründerzentren, 15 regionale Cluster, ca. 400 kleine und mittelständische Unternehmen mit besonderen Wachstums- und Innovationspotenzialen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie verschiedene Gründungskapital-Fonds zusammen. Ziel des mit 1,8 Millionen Euro von der Europäischen Kommission unter Europe INNOVA geförderten Projekts ist es innovative, wissensintensive kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ihrem Wachstum zu unterstützen und ihren Markterfolg zu beschleunigen.

Der Forschungsschwerpunkt Innovation, Raum & Kultur am Institut Arbeit und Technik (IAT/ der Fachhochschule Gelsenkirchen) ist im Rahmen des Projekts federführend verantwortlich für das Arbeitspaket “Zugang zu Clustern”. Cluster werden in diesem Kontext verstanden als Knotenpunkte innerhalb eines Sektors, an dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die öffentliche Hand vernetzt sind, zusammenarbeiten sowie Wissen und Erfahrungen austauschen. „Ziel ist, geeignete Instrumente zu entwickeln und Beispiele „guter Praxis“ für den Zugang innovativer KMU aus dem IKT-Sektor zu Clustern zu finden“, erläutert Judith Terstriep, die am IAT das Projekt „ACHIEVE More“ wissenschaftlich betreut.

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Judith Terstriep