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Ruhrgebiet bewirbt sich um den Titel "Gesundheitsregion der Zukunft"

Pressemitteilung vom 06.03.2008
Redaktion: Claudia Braczko

MedEcon Ruhr, die Gesundheitsinitiative des Ruhrgebiets, beteiligt sich am Wettbewerb “Gesundheitsregion der Zukunft”, zu dem jetzt das Bundesforschungsministerium aufgerufen hat. Ziel der mit 40 Mio. Euro ausgestatteten Ausschreibung ist es, die Aktivitäten von Akteuren aus Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung besser zusammenzuführen und zur Profilbildung von Gesundheitsregionen beizutragen. PD Dr. Josef Hilbert, Leiter des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität am Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen) und stellvertretender Vorsitzender der MedEcon Ruhr, sieht das Ruhrgebiet gut aufgestellt: “Im Gegensatz zu anderen Regionen müssen wir nicht bei Null anfangen. Ganz im Gegenteil: der Wettbewerb bietet dem Ruhrgebiet die Chance, sich mit anderen Regionen zu messen und seine Führungsrolle in der 1. Liga der Gesundheitsregionen zu behaupten!”

So ist etwa die Klinikwirtschaft an der Ruhr bei der Anpassung an moderne Strukturen weit fortgeschritten, wie Untersuchungen des IAT zeigen. In der Seniorenwirtschaft wurden Projekte initiiert, die auch anderen Regionen als Vorbild zur Bewältigung des demografischen Wandels dienen. Hier besitzt die Metropole Ruhr Alleinstellungsmerkmale, die gerade im interregionalen Vergleich durch Nachhaltigkeit überzeugen. Voraussetzung für den Erfolg im Wettbewerb “Gesundheitsregion der Zukunft” ist, dass die Regionen geschlossen auftreten. “Hier haben wir mit der Initiative MedEcon ein hervorragendes Netzwerk aufgebaut, das diese gebündelten Kompetenzen weiter entwickeln und nach außen tragen kann”, so Hilbert.

Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt. Aus den Anträgen werden zunächst bis zu 20 Regionen ausgewählt. Sie erhalten eine neunmonatige Unterstützung, um ein ausführliches Konzept auszuarbeiten. In der zweiten Runde sollen dann bis zu fünf “Gesundheitsregionen der Zukunft” ausgewählt und jeweils für vier Jahre mit bis zu zehn Millionen Euro für die Durchführung ihrer Konzepte gefördert werden.

Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/foerderungen/12049.php

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Josef Hilbert