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Ruhrgebiet ist Gastgeber für WHO-Konferenz "Age Friendly Cities"

Pressemitteilung vom 05.06.2007
Redaktion: Claudia Braczko

Die Metropole Ruhr soll eine der altersfreundlichsten Regionen der Welt werden. Auf dieses Ziel verpflichten sich die Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets im Rahmen des Projekts “Age Friendly Cities” der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Ruhrgebiet ist jetzt Gastgeber der gleichnamigen WHO-Konferenz vom 11. bis zum 13. Juni.

“Eigene Stärken präsentieren und von anderen lernen” – das ist die Zielvorgabe des internationalen Treffens in Essen und Mülheim, zu dem Experten aus London, Tokio, Shanghai, Melbourne, Buenos Aires, Ottawa, Istanbul, Islamabad und Brighton erwartet werden. Das Ruhrgebiet ist die einzige deutsche Metropole, die sich den “Age Friendly Cities” angeschlossen hat.
Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themen “Sicherheit und Unabhängigkeit: Wohnen und haushaltsnahe Dienstleistungen”, “Gesundheit: Prävention und Gesundheitsförderung”, “Partizipation” sowie “Kultur und Bildung im Alter”. Veranstalter sind das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Hintergrund für die Teilnahme am WHO-Projekt ist das hohe Durchschnittsalter der Ruhrgebietsbevölkerung. Es liegt bei 43,5 Jahren und damit z.B. über dem Landesschnitt von 42,1 Jahren. Demnach werden in der Metropole Ruhr kommende Landes- und Bundestrends vorgeweggenommen. Die Region will die sich aus dem demografischen Wandel entwickelnden Chancen nutzen und u.a. neue Märkte erschließen.

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Peter Enste
Josef Hilbert