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Ist die Medizintechnik in Deutschland zukunftsfähig?

HBS-Tagung am Institut Arbeit und Technik diskutiert Gestaltungsherausforderungen und Qualifizierungstrends

Pressemitteilung vom 23.02.2007
Redaktion: Claudia Braczko

Gut qualifiziertes Personal wird auch in der Medizintechnik zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. In der dynamischen, global tätigen Branche herrscht beachtliche Auf- und Umbruchstimmung mit positiven Wachstumschancen und günstigen Beschäftigungsprognosen. Kurze Produktzyklen, eine hohe Innovationsleistung und neue Aufgaben- und Tätigkeitsfelder verändern die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erfordern entsprechende Qualifizierungsanstrengungen.

Wie Qualifizierung dazu beitragen kann, die Medizintechnikbranche fit für die Zukunft zu machen, ist Thema einer Fachtagung am 20. März 2007, die vom Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) organisiert wird. Die Veranstaltung bietet Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden, Politik, Gewerkschaften und Leistungsanbietern Gelegenheit zum Austausch.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte empirische Studie “Regionale Innovations- und Qualifizierungsstrategien in der Medizintechnik” vorgestellt, in der erstmals in Deutschland die Thematiken Medizintechnik und Qualifizierung verknüpft werden. Die Veranstaltung gibt darüber hinaus die Möglichkeit, über die wirtschaftlichen Potenziale der Zukunftsbranche Medizintechnik sowie über die Qualifizierung als einen entscheidenden Faktor für die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu diskutieren.