Projektdetails
Laufzeit:
01.01.2000 - 31.12.2000
Bearbeitung:
Wolfgang Potratz
Brigitta Widmaier
Publikation(en):
Potratz, Wolfgang / Widmaier, Brigitta
2000: Netze knüpfen, Netze unterstützen, in Netzen arbeiten: Möglichkeiten und Grenzen. In: Potratz, Wolfgang / Widmaier, Brigitta (Hrsg.): Innovative Netzwerke zwischen Regionen in EU-Europa und in den Beitrittsländern: Dokumentation eines Workshops am Institut Arbeit und Technik im Rahmen des Verbundprojektes "Europäische Netze" des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik, S. 3-19 
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Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen in Kooperation
mit der Ruhr-Universität Bochum
Projektinfo:
Innovative Netzwerke zwischen Regionen in EU-Europa und den Beitrittsländern / InNetz
Ziel und Aufgabenstellung
Weltwirtschaftliche Entwicklungen haben zwar dazu geführt dass einige Produktionsfaktoren ausserordentlich mobil geworden sind (Kapital, Anlagen), andere aber nach wie vor recht immobil sind. Zu diesen zählen Arbeitskraft und Wissen. Aus diesem Grund behalten “Regionen” (verstanden als subnationale Einheiten) ein Gewicht für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft.
Annahme dieses im Rahmen des WZN-Verbundprojekts “Europäische Netze” angelegten Vorhabens war es, dass handlungsfähige und handlungsbereite Akteure eher auf der regionalen als auf der nationalen Ebene zu finden sind, wo die Problemwahrnehmung zwangsläufig globaler und die Entscheidungsprozesse langwieriger sind. Ausgehend von der regionalen Ebene wurde in einem Workshop mit Vertretern aus Politik, Industrie und Verbänden diskutiert,
- welche Voraussetzungen für die Bildung grenz- und unternehmensüberschreitender Netzwerke nötig sind,
- wie diese Netzwerke praktisch strukturiert werden können/müssen,
- welche Art von Themen sich dafür eignen und wer Träger/Organisator eines solchen Netzwerks wie des Prozesses sein kann.
In einer zusammenfassenden Publikation wurden Ansätze und Anregungen für die weitere Entwicklung entsprechender politischer und sozialer Strategien diskutiert, die eine bessere Ausnutzung komplementärer regionaler Stärken und Schwächen gewährleisten könnten.
Vorgehen
Das WZN-Verbundprojekt “Europäische Netze” ist wie sein Vorgängerprojekt als Folge von workshops angelegt. Teilnehmer dieses workshops werden Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker/Administratoren aus west- und osteuropäischen Regionen sein. Dieses Vorhaben steht in einem engen Zusammenhang zu dem Projekt“Regionaler Wandel und neue Innovationssysteme in Mittel- und Osteuropa”.

