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Regiovision - neue Strategien für alte Industrieregionen

Regiovision - neue Strategien für alte Industrieregionen: Vorträge und Diskussionen auf dem Jahreskongreß des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen am 27. und 28. Oktober 1994 in der Luise-Albertz-Halle, Oberhausen. München: Hampp. ISBN 3-87988-131-6

Kilper, Heiderose (Hrsg.) / Lehner, Franz / Schmidt-Bleek, Friedrich

Abbildung Regiovision - neue Strategien für alte Industrieregionen

Zusammenfassung

Der Strukturwandel alter Industrieregionen ist ein ebenso schwieriger wie langwieriger Prozeß. Es genügt nicht, die vorhandenen Wirtschaftsstrukturen durch die Ansiedlung neuer Industrien und Dienstleistungen zu “modernisieren”. Es genügt auch nicht, Infrastrukturen auszubauen und Standortfaktoren zu verbessern. Notwendig ist vielmehr eine Umstrukturierung, die wirtschaftliche Produktions- und lnnovationszusammenhänge neu gestaltet und Wirtschaft und Politik aus überkommenen Denk- und Handlungsmustern herauslöst.

Tragfähige Entwicklungen für alte Industrieregionen müssen eine neue wirtschaftliche Grundlage für Wohlstand und Lebensqualität, insbesondere für neue Beschäftigung schaffen. Sie müssen aber auch zu einer ökologisch sinnvollen Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensweise führen. Beides miteinander zu verbinden erscheint oft schwierig. Leichter ist es, Arbeitsplätze und Ökologie gegeneinander auszuspielen. Gerade deshalb sind neue Visionen für die Entwicklung alter Industrieregionen notwendig.

Das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen hat seinen Jahreskongreß 1994 unter das Thema “RegioVision – Wege in die Zukunftsfähigkeit” gestellt. Der vorliegende Band dokumentiert die Plenarvorträge, Podiumsdiskussion und die vier Symposien. Über 40 Referentinnen und Referenten aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Polen, Spanien und der Bundesrepublik Deutschland, aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft stellen ihr Wissen, ihre Ideen und Erfahrungen zur Diskussion.