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Entwicklungschancen des Zweiten Gesundheitsmarktes in der Rhein-Main Region und Hessen / GESUWIRhein-MainRegion

Ziel und Aufgabenstellung

Ziel der im Auftrag der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e.V. sowie der Hessen Trade & Invest GmbH zu erstellenden Studie war es, die Bedeutung des Zweiten Gesundheitsmarktes in der Region Rhein-Main und Hessen zu ermessen, mögliche Entwicklungschancen zu identifizieren und diese zu konkreten Handlungsempfehlungen zu verdichten.

Vorgehen

Im Rahmen der Studien erfolgte in einem ersten Schritt eine Auswertung vorhandener sekundärstatischer Daten zur Ermittlung der Bedeutung des Zweiten Gesundheitsmarktes. Die Definition des „Zweiten Gesundheitsmarktes“ folgte entlang der im Strukturmodell der Gesundheitswirtschaft des IAT definierten äußeren gesundheitsrelevanten Randbereiche und in Anlehnung an die im Satellitenkonto Gesundheitswirtschaft verwendete Abgrenzung. „Der Zweite Gesundheitsmarkt umfasst alle gesundheitsrelevanten Dienstleistungen und Waren, die nicht von einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen der Vollversicherung übernommen oder durch staatliche Mittel finanziert werden.“ (BASYS, Berger, TU Berlin 2009: 10)
Aufbauend darauf wurden mittels intensiver desk-top-research Stand und Entwicklungstrends in den folgenden fünf Handlungsfeldern analysiert:

a) Ambulante und stationäre privatfinanzierte elektive Leistungen
b) Neue Wege der maßgeschneiderten Gesundheitsförderung
c) Betriebliches Gesundheitsmanagement
d) Gesundheitsstandort Haushalt 
e) Gesundheitstourismus/ Medical Wellness/ Gesundheitssport

Darüber hinaus wurden rund 15 leitfadengestützte Expertengespräche mit ausgewählten Akteuren aus den Handlungsfeldern durchgeführt. Aufbauend auf den Gesprächen wurden im Rahmen eines Validierungsworkshops die erarbeiteten Zwischenergebnisse vorgestellt, reflektiert und diskutiert. Ziel war es, Akteure zu identifizieren, um die Handlungsempfehlungen später umzusetzen.