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Neue Impulse in der regionalen Industriepolitik - Jüngste Erfahrungen und Perspektiven aus arbeitspolitischer Sicht / RegionaleIndustriepolitik

Ziel und Aufgabenstellung

Das Projekt hat sich mit industriepolitischen Initiativen beschäftigt und deren Handlungsmöglichkeiten und Erfolgsfaktoren. Dabei setzte es sich als Ziel, industriepolitische Aktivitäten und deren vergänglichen Erfolg zusammenzustellen und herauszuarbeiten, inwiefern sie sich durch Projekte oder Strategien konkretisieren ließen.
Dabei lag ein weiterer Augenmerk auf den nachhaltigen industriepolitischen Effekten, die sich daraus ergaben, um schließlich Konturen und Fixpunkte einer nachhaltigen regionalen Industriepolitik herauszuarbeiten.
Letzlich ging es um die Identifizierung regionaler Handlungsmöglichkeiten und deren Rahmenbedingungen in einem zunehmend europäischen Handlungsrahmen. Es wurde durch die Mitgestaltung von strukturpolitischen Programmen Raum für arbeits- und sozialpolitische Aspekte in der regionalen Industriepolitik geschaffen .
Diese Analyse entwickelte sich vor dem Hintergrund der Mitte 2007 begonnenen Wirtschaftskrise, die in eine Finanzkrise mündete und bewusst machte, wie anfällig und begrenzt das Wachstumspotential der Dienstleistungsbranchen ist. 
Daran angelehnt ergaben sich die zentralen Fragen des Projekts, inwieweit (1) industriepolitische Impulse seitens der Mitbestimmungsträger nach der Finanz- bzw. Wirtschaftskrise zu einer Verbesserung beitrugen, (2) welche Faktoren derartige Initiativen fördern oder sogar behindern und (3) wie die internen und externen Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um die Vorraussetzungen für erfolgreiche industriepolitische Aktivitäten in den Regionen zu begünstigen und konkrete Maßnahmen auswählen zu können.

Vorgehen

Für die beantragte Untersuchung wurde ein Methodenmix von qualitativem und quantitativem Verfahren gewählt. Die Durchführung setzte sich dabei aus fünf Arbeitspaketen zusammen:

  1. Bearbeitung und Abstimmung grundlegender Fragen für das Projekt
  2. Bestandaufnahme, bestehend aus 24 Arbeitsgesprächen auf der Ebene der (Landes)Bezirke, einer flächendeckenden schriftlichen Befragung der regionalen Einheiten und einer telefonischen Befragung ausgewählter Verwaltungsstellen/Regionen/Bezirke auf der Basis eines zuvor versandten Leitfadens
  3. Vertiefte Untersuchung, bei der 15 Fallstudien mit unterschiedlicher Zielsetzung und Wirkungskraft in ausgewählten Regionstypen durchgeführt wurden
  4. Aufbereitung der industriepolitischen Diskussion und die Herausarbeitung von Kernelementen einer nachhaltigen Industriepolitik mit Hilfe von Experten
  5. Zusammenführende Evaluation der Ergebnisse

Letzlich konnten dadurch Rahmbedingungen für eine erfolgreiche praktische Umsetzung festgestellt und bewertet werden, die als Erfolgsfaktoren bezeichnet werden können.

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