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Kompetenzen in der Gesundheitswirtschaft / KompetenzGesuwi

Ziel und Aufgabenstellung

Die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft kann durch Innovationen und die Bündelung von Kompetenzen in erheblichem Maße profitieren. Die in der Branche be- und entstehenden Kompetenzen bilden daher einen wichtigen Standortfaktor. Sie tragen zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren bei, können helfen, die Versorgung deutlich zu verbessern und bilden nicht zuletzt einen Antrieb für den Export von Gesundheitsprodukten und Dienstleistungen.
Neben breiten Fähigkeiten und Kompetenzen, die für eine flächendeckende Versorgung unerlässlich sind, sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft Kompetenzen von Bedeutung, die Alleinstellungsmerkmale von Standorten darstellen. Zu einer gezielten Standortpolitik gehört es daher, besondere Kompetenzen zu identifizieren und zu kommunizieren. 
Ziel der Studie im Auftrag des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen war es, durch die Beschreibung von Kompetenzen in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen die Identifizierung von Kompetenzclustern zu unterstützen, um Ansatzpunkte für eine Standortpolitik zu schaffen.

Vorgehen

Die Analyse stützte sich in weiten Teilen auf wissenschaftlich bereits ausführlich begutachtete Ansätze wie Sonderforschungsbereiche (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder Kompetenznetze des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ein Schwerpunkt lag zudem auf der Auswertung klinischer Studien als Indikator für die Entwicklung marktnaher Forschungsaktivitäten. Zusätzlich wurden mit ausgewählten Versorgungsschwerpunkten und der Auswertung von Exportaktivitäten Ansatzpunkte für eine weiterreichende Analyse der wirtschaftlichen Verwertung aufgezeigt.