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Konzeption eines Toolkits zur Überprüfung der E-Learning Readiness in Transformations- und Entwicklungsländern / E-L-Readiness

Ziel und Aufgabenstellung

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) konzipierte, im Auftrag der Internationalen Weiterbildungs- und Entwicklungs-gGmbH (InWEnt), ein Toolkit zur Ermittlung der E-Learning Readiness. Mit diesem Toolkit sollen die InWEnt Projektleiter in die Lage versetzt werden, die Voraussetzungen für die Anwendung von E-Learning, dabei vor allem die Nutzung des “Global Campus 21” Systems, im Rahmen von Projekten zu überprüfen.

 Dabei wurden mit Hilfe des Toolkits folgende Faktoren bezüglich ihrer E-Learning Readiness geprüft:

  1.  die Person des Lernenden (z.B. Kompetenzen, Motivation),
  2. die Institution, der die Lernenden angehören (z.B. Unterstützung, Lernkultur, Bereitstellung von Zeit),
  3. die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen, unter denen gelernt wird (z.B. Workstation, Internetanschluss, verfügbare Zugangszeiten und Räume, Betriebsstabilität, Support).

 Besonders beachtet werden musste dabei, dass die meisten der E-Learning-Anwender/innen von InWEnt sich in Entwicklungs- und Transformationsländern befinden.

 Externe Expertise zum “Global Campus 21” System erhielt das IAT dabei durch die “Intercultural Consultancy and Studies” (INCCAS), Bochum, die über eine langjährige Erfahrung mit dem “Global Campus 21” verfügt.

Vorgehen

Die Untersuchung fußte auf umfangreichen Vorarbeiten, die unter anderem mit dem deutschen Netzwerk der E-Learning Akteure (D-ELAN) durchgeführt wurden.

Das Konzept wurde in mehreren Schritten entwickelt.

  1. Am 17.11.2008 fand ein Kickoff-Meeting bei InWEnt in Bonn statt, bei dem die ersten Ideen des Konzeptes präsentiert wurden. Aus den Erfahrungen der Auftragnehmer und den Ergebnissen der Diskussion bei InWEnt wurden die Hauptkategorien der E-Learning Readiness festgelegt. InWEnt hat den Auftragnehmer dabei unterstützt, Projektleiter und Tutoren für die Interviews zu kontaktieren. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den Inter-views war sehr hoch und der Auftragnehmer konnte 11 halb-standardisierte Interviews durchführen. Die Ergebnisse der Befragung flossen unmittelbar in die Erstellung des Konzeptes ein.
  2. Der Auftragnehmer schlug als Basistool für die E-Learning Readiness-Analyse einen standardisierten Online-Katalog mit Kategorien, Fragen und Bewertungskriterien vor. Die Kategorien wurden so gewählt, dass sie in fast allen Phasen eines E-Learning Projektes (Konzeptionierung/Planung, Durchführung und Evaluierung) integrierbar sind. Die Kategorien wurden von erfahrenden Projektleitern und Tutoren verifiziert. Die Module mit Fragen wurden so strukturiert, dass diese separat an verschiedene Zuständige gestellt werden können z.B. Technische Abteilung, Management etc. Die Ergebnisse des Fragenkatalogs wurden kategorieweise Profilen zugeordnet, die auch konkrete Handlungsempfehlungen beinhalteten. Der Auftragnehmer schlug vor, die Antworten systematisch online zu speichern, um diese für weitere Projekte zu nutzen.
  3. Die durchgeführten E-Readiness-Analysen könnten dazu benutzt werden, die Testergebnisse zu speichern, weil viele Zielgruppen und Zielregionen wiederholt angesprochen werden. Die gespeicherten Daten, die auch Informationen über die entsprechenden Regionen und Programme enthalten, wurden für andere Projekte/Projektleiter verfügbar gemacht.
  4. Zusammenfassend ergaben sich aus der E-Learning-Analyse die Rahmenbedingungen für das E-Learning Projekt.

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