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SMEs: Improving Practices in eLearning - SIMPEL: / SIMPEL

Ziel und Aufgabenstellung

eLearning ist ein Hauptaktivator für lebenslanges Lernen (LLL), ein Katalysator des Wandels und somit eine Chance für KMUs ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Europäischen Markt zu steigern.

KMUs benötigen Wissen über Technologien, Produkte und Dienstleistungen, gleichzeitig können sie auch Anbieter von Wissen für ihre Kunden sein. Beide Funktionen können durch eLearning unterstützt und optimiert werden. Dies ist für die gesamteuropäische Wirtschaft ebenso wichtig, wie für die weitgehende Mehrheit der Unternehmen auf dem KMU Sektor. Jedoch haben aktuelle Forschungsprojekte (ARIEL, ViReC, eCASME) gezeigt, dass es wenig Hinweise für eine beständige Beteiligung Europäischer KMU beim lebenslangen Lernen durch formelle Weiterbildung und eLearning gibt. KMU Manager sind nur an eLearning und eCompetence Strategien interessiert, wenn diese einen schnellen Vorteil für die Geschäftsprozesse versprechen.

Das Hauptziel des Projektes SIMPEL war die Analyse, Strukturierung, Verbreitung und Valorisierung erfolgreicher KMU-zentrierter eLearning Modelle und ihrer Implementierungsmöglichkeiten. Die Projektergebnisse sollen dazu dienen, die Marktfähigkeit von eLearning-Angeboten für KMUs zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. SIMPEL richtete sich an KMUs, Berater, Weiterbildungsanbieter und Ausbilder für bzw. in KMUs.

Vorgehen

  • Es wurden die Ergebnisse von KMU relevanten eLearning Projekten, die sich auf folgende Themen beziehen: Weiterbildungsbedarfe, Weiterbildungsstrategien und Methoden, technische Voraussetzungen, formeller und informeller Erwerb von eCompetence und Qualifikationen und die Rolle der Anwender strukturiert und verglichen.

  • Die vorhandenen Ergebnisse und die Szenarien, die im ARIEL-Projekt entwickelt wurden, wurden dazu genutzt, in Zusammenarbeit mit KMUs und KMU-Beratern dauerhafte Weiterbildungsmodelle unter Einbeziehung von E-Learning für KMU zu konzipieren, die die Geschäftstätigkeit von KMUs unterstützen. Die Modelle wurden in jedem Partnerland durch Seminare mit Beratern, Managern und Anbietern für die berufliche Weiterbildung validiert und anschließend in KMUs in jedem Partnerland verbreitet. Die Valorisierung der Modelle erfolgte durch Präsentationen auf verschiedenen nationalen und internationalen Foren und Konferenzen, Publikationen in Fachzeitschriften und Zeitungen, Broschüren, die Projektwebseite (www.simpel-net.eu) und eLearning-Netzwerke, in denen die Partner aktive Mitglieder sind (z.B. D-ELAN in Deutschland).

  • Diese Modelle basieren auf einem strategischen Ansatz der eCompetence Entwicklung und enthalten Leitfäden (Guidelines) zur Implementierung. Die Leitfäden wurden in einer Community of Practise zusammen mit Vertretern von KMUs, Beratern und eLearning-Anbietern entwickelt. Die Leitfäden liegen derzeit nur in englischer Sprache vor, werden aber in allen Partnerländern übersetzt und angepasst.

  • Die Anwendbarkeit der Modelle auf europäischer Ebene wurde auf einer internationalen Abschlusskonferenz unter dem Titel “Improving eLearning practices within SMEs”, die am 14. April 2008 in Brüssel in Zusammenarbeit mit der Landesvertretung NRWs stattfand, diskutiert. An dieser internationalen Konferenz nahmen Forscher und Praktiker aus ganz Europa teil und tauschten Erfahrungen aus, wie die Anwendung von eLearning in KMU verbessert werden kann. Die Ergebnisse der Konferenz (“Proceedings”) werden in Kürze in Buchform erscheinen.

Die Proceedings und die Leitfäden können am Institut Arbeit und Technik angefordert werden.

Partner des Projekts waren: das IAT (Koordination), eCompetence Agentur – Universität Duisburg-Essen, Veb Consult S.r.l., Florenz – Italien, University of Limerick – Irland, Széchenyi István University Györ – Ungarn, Stichting International Excellence Reserve – I.E.R., Eindhoven – Holland und SME Constructor GmBH, Györ-Ungarn.

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